Patienten mit allergischem Asthma könnten von einer spezifischen Immuntherapie profitieren

Autor: Manuela Arand

Die allergische Rhinitis ist häufig der Grund für eine chronische obere Atemwegserkrankung. © fotolia/illustrissima

Die sublinguale Immuntherapie eignet sich auch gemäß des GINA*-Reports von 2018 für bestimmte Asthma­patienten mit Hausstaubmilbenallergie. Könnte man die Behandlung nicht einfach grundsätzlich ins Portfolio des allergischen Asthmas aufnehmen? Zwei Experten diskutieren.

Pro

„Die allergische Rhinitis wird oft als lästiges Ärgernis abgetan, aber das ist aus mehreren Gründen falsch“, betonte Professor Dr. Johann-Christian Virchow, Chef der Pneumologie der Universitätsmedizin Rostock. Denn sie ist nicht nur der wichtigste Risikofaktor, ein Asthma zu entwickeln. Sie verur­sacht auch erhebliche Kosten für Gesundheitssystem und Gesellschaft, Betroffene schneiden in Schule und Beruf schlechter ab.

„Wir sehen außerdem immer mehr schwere Verläufe und mehr und mehr polysensibilisierte Patienten“, so der Pneumologe. Jeder dritte Patient mit allergischer Rhinitis leidet heute an einer schweren chronischen oberen Atemwegserkrankung. Der Grund für die steigende...

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