Patienten mit Alopecia areata beraten

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia, fresnel6

Die Haarfollikel bilden keine Haare mehr. Doch sind sie nicht irreversibel geschädigt, sondern nur quasi gelähmt: Für den Wiederbewuchs der kahlen Stellen können Sie Patienten mit Alopecia areata also durchaus Mut machen.

Bei der Alopecia areata spielen Autoimmunvorgänge eine zentrale Rolle: Lymphozyten infiltrieren die Umgebung der Haarzwiebel wie ein Bienenschwarm, veranschaulichte es Professor Dr. Hans Wolff von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zytotoxine von T-Lymphozyten und Zytokine bewirken, dass der Haarfollikel reversibel lahmgelegt wird.

Infolge der subklinischen Entzündung kann im Haarschaft keine geordnete Keratinbildung mehr stattfinden. Sistiert die Entzündung, können aber jederzeit neue Haare nachwachsen.

Rätselraten um Ursachen und Auslöser

Zusammenhänge zwischen Alopecia areata und Atopien bestehen auf jeden Fall: Bis zu 40 % der...

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