Patienten mit stabiler Angina pectoris zum Dilatieren schicken?

Autor: CG

Soll man auch KHK-Patienten mit stabiler Angina zur Ballondilatation schicken? Oder solche, die nach einem Infarkt keine Beschwerden haben, aber stumme Ischämien? Manche Daten sprechen für eine Aufdehnung auch klinisch zahmer Kranzgefäßverengungen. Andere Experten sind überzeugt: Dilatieren bessert die Prognose nicht.

Viele Situationen von „Herz in Sauerstoffnot“ bemerkt der Patient gar nicht. Manche haben nie Beschwerden, andere weisen neben milden Symptomen einen guten Anteil asymptomatischer Ischämie-Episoden auf, erklärte Professor Dr. Malte Kelm von der Universitätsklinik Aachen bei der 31. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Überlebensvorteil bei Dreigefäßerkrankung

In der COURAGE1-Studie wurden genau solche Patienten randomisiert entweder optimal medikamentös behandelt oder zudem einer perkutanen Katheterintervention (PCI) zugeführt. Zwei Drittel der Teilnehmer hatten nur eine Ein- oder Zweigefäßerkrankung. Die PCI brachte hier zwar keinen Überlebensvorteil, aber auch...

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