Patienten unter onkologischer Behandlung kardiologisch überwachen

Autor: Kathrin Strobel

Eine Krebsbehandlung kann dem Herzen schaden, daher sollte es überwacht werden. Eine Krebsbehandlung kann dem Herzen schaden, daher sollte es überwacht werden. © iStock/nopparit

Die Betreuung von Tumorpatienten geht nicht nur Onkologen etwas an. Meist sind engmaschige kardiologische Kontrollen notwendig. Sonst kann es passieren, dass am Ende der Krebs besiegt ist, aber das Herz kapituliert.

Krebserkrankungen können das Herz belasten. Da allerdings auch deren Behandlung häufig mit einem relevanten kardiotoxischen Potenzial einhergeht, sollten Tumorpatienten schon vor Beginn einer onkologischen Therapie von einem Kardiologen gesehen werden, um entsprechende Risikofaktoren und Komorbiditäten zu erfassen, betonte Dr. Sebastian­ Göbel­ vom Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz. „Die frühzeitige Initiierung einer kardioprotektiven Therapie ist für den Patienten und den Behandlungserfolg entscheidend“, so der Kollege.

Eine anthrazyklinbedingte Kar­diotoxizität zeigt sich in 98 % der Fälle weniger als ein Jahr nach der Chemo als dilatative Kardiomyopathie....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.