Pest - kein Schnee von gestern

Autor: Dr Stefanie Kronenberger; Foto: Michael Wolgemuth, 1493

Im Mittelalter gefürchtet, in der Moderne überwunden geglaubt, breitet sich die Pest jetzt auf Madagaskar aus. Die Krankheit ist mit Standardantibiotika behandelbar, aber das lokale Gesundheitssystem scheint überfordert. Wie äußert sich die Infektion, welche Therapie gibt es?

Im Mittelalter wurde die Pest als der „Schwarze Tod“ gefürchtet und raffte Millionen dahin. Jetzt scheint sie ein Comeback auf Madagaskar zu feiern. In mehreren Regionen der Insel hat es 2014 Ausbrüche gegeben, meldet die WHO. Bis Mitte November waren 119 Pestfälle nachgewiesen und 40 Personen starben an der Infektion. Nur bei einem kleinen Anteil der Betroffenen (2 %) fand sich eine Lungenpest.

Zwar zählt die Pest nicht mehr zu den allgegenwärtigen Bedrohungen der Menschheit, aber ausgerottet ist sie längst nicht. So kam es zwischen 1989 und 2003 weltweit immerhin zu 38 000 Erkrankungsfällen in rund 25 Ländern. 2845 Personen sind in diesem Zeitraum an der Pest verstorben.

Bei der Pest...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.