Pilz-Gift überlebt Eis

Autor: Rd

Amatoxine, die Giftstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, büßen auch nach monatelangem Tieffrieren nichts von ihrer toxischen Wirkung ein.

Eine 61-Jährige kochte und aß Pilze, die sie selbst sieben Monate zuvor im Wald gesammelt und eingefroren hatte. Nach zwölf Stunden kam es zu Übelkeit und Erbrechen, nach 36 Stunden musste die Patientin wegen Dehydrierung und schwerer metabolischer Azidose in die Notaufnahme und am vierten Tag erlag sie nach progressivem Leber- und Nierenversagen der Vergiftung mit Amatoxinen.

Die hitzestabilen und gefrierresistenten Toxine des grünen Knollenblätterpilzes legen die RNA-Polymerase lahm und hemmen so die Proteinsynthese, schreiben Schweizer Kollegen in der Onlineausgabe der "Schweizer Medizinischen Wochenschrift". Das hat eine fatale Wirkung auf Zellen des Gastrointestinaltraktes, der Leber...

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