PPI-Therapie immer kritisch hinterfragen

Autor: Dr. Andrea Wülker, Foto: thinkstock

Protonenpumpen-Inhibitoren gehören zu den besonders häufig verordneten Medikamenten. Aber oft werden sie über lange Zeit eingenommen, ohne dass eine Indikation vorliegt.

Seit Jahren nimmt die Verordnung von Protonenpumpenhemmern (PPI) kontinuierlich zu – obwohl sich z.B. die Helicobacter-assoziierte Ulkuskrankheit wegen der nachlassenden Keimbesiedelung auf dem Rückzug befindet. Auch das vermehrte Auftreten der Refluxkrankheit erklärt nicht den „PPI-Boom“, schreibt Professor Dr. Michael Scheurlen von der Medizinischen Universitätsklinik Würzburg, Schwerpunkt Gastroenterologie.


Der Autor sieht dafür andere Gründe:

• So werden die Säurehemmer häufiger als Begleitmedikation bei Therapien eingesetzt, die die (Magen-)Schleimhaut schädigen (NSAR, ASS) bzw. mit einem erhöhten gastrointes­tinalen Blutungsrisiko einhergehen (z.B. ASS, Clopidogrel).

• Bei...

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