PPI-Therapie: Magnesium im Auge behalten!

Autor: Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Die Langzeitbehandlung mit einem PPI kann eine symptomatische Hypomagnesiämie auslösen. Bei unklaren Symptomen Elektrolyte bestimmen!

Seit 2006 wurden mehrere Fälle einer symptomatischen Erniedrigung des Magnesiumspiegels unter der Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer (PPI) veröffentlicht. Die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) geht nach Auswertung von 50 Fällen inzwischen von einem kausalen Zusammenhang aus, der auch teilweise durch das Ab- und Wiederansetzen der PPI belegt werden konnte.

Magnesiummangel unter PPI: Diuretikum und Digitalis erhöhen das Risiko

Als wesentlicher Risikofaktor gilt die Therapiedauer: Alle Betroffenen hatten die Magenschützer länger als drei Monate eingenommen. Auch die gleichzeitige Therapie mit Medikamenten, die den Magnesiumspiegel senken können, z.B. Diuretika, erhöht die Gefahr...

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