Präeklampsie rechtzeitig Paroli bieten

Autor: kß

Drei bis fünf Prozent aller Schwangeren sind in unseren Breiten von Präeklampsie bedroht. Langsam kommt man dahinter, was sich bei dieser plazentaren Erkrankung abspielt. Zur Pathogenese, Prophylaxe und Therapie äußerten sich Experten in einer Round-Table-Diskussion.

Die Präeklampsie beginnt bereits in der Frühschwangerschaft. Im Vordergrund steht eine gestörte Implantation und Entwicklung der Plazenta, erläuterte Professor Dr. Henning Schneider von der Frauenklinik am Inselspital Bern beim Kongress Pränatal- und Geburtsmedizin. Auf Grund der vermehrten Freisetzung von Mediatoren, Zytokinen und Trophoblastfragmenten ins mütterliche System kommt es zur generalisierten endothelialen Dysfunktion. Die Folge sind Störungen unterschiedlichster Organe, so dass von einer mütterlichen Systemerkrankung gesprochen werden kann.

Vermutlich sind bei der beobachteten verminderten Trophoblastinvasion Autoimmunvorgänge im Spiel, ergänzte Professor Dr. Wolfgang...

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