Präimplantationsdiagnostik - Wo stehen wir heute?

Autor: Friederike Klein, Foto: thinkstock

Anfang 2014 trat die Verordnung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) bundesweit in Kraft. Umgesetzt ist sie aber noch lange nicht.

Zwischen Juli 2014 und September 2015 wurden allein in Hamburg 74 Anfragen zur PID-unterstützten In-vitro-Fertilisation gestellt, berichtete Vera Baukloh, Diplom-Biologin am Fertility Center Hamburg. Es kam zu 33 Eizellentnahmen bei 22 Patientenpaaren und nach den genetischen Analysen konnten 18 Transfers bei elf Paaren durchgeführt werden.

Sechs Schwangerschaften resultierten, eine davon endete mit einem Abort. Dies ergibt eine Rate von 33 % Schwangerschaften pro Transfer – am Ende nicht so schlecht für eine Patientenpopulation mit teilweise ungünstigen Voraussetzungen, wie sie in §3a des Embryonenschutzgesetztes definiert sind.

Bundesländern hinken hinterher

Eine Rechtsverordnung regelt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.