Pränataldiagnostik in der täglichen Praxis

Warum sollte bei adipösen Schwangeren das

 

fetale Herz-Screening schon mit der 13. SSW erfolgen? Worauf ist beim Ersttrimister-Screening überhaupt zu achten? Und welche Befunde

 

sprechen für eine Polyhydramnie und gegen eine Plazentainsuffizienz? Derart praxisrelevante Fragen behandelte die pränatalmedizinische Arbeitsgruppe München in einem Intensivseminar. Unser Sonoforum-Autor Dr. Wolfgang Henrich war für Sie dabei.

Zum Ersttrimester-Screening, bevorzugt in der 12. bis 13. SSW, gehört die exakte Messung der Nackentransparenz (NT) und die Embryosonographie. Bei einer NT über der 99. Perzentile vervierfacht sich das Risiko für ein Vitium cordis. Eine Thoraxkompression wie bei einer Skelettdysplasie oder die Verlagerung von Abdominalorganen in den Thorax im Gefolge eines Zwerchfelldefektes, können für ein Nackenödem verantwortlich sein. Nach neueren Erkenntnissen steigt die Prävalenz von Herzfehlern und Zwerchfelldefekten mit dem mütterlichen Alter an, auch wenn ein normaler fetaler Karyotyp vorliegt, erklärte Dr. Sabine Minderer.

Beim Ersttrimester-Screening lassen sich in bis zu 80 % der Fälle ein...

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