Private Geldbeutel weit offen

Autor: khb

Die Privatausgaben für Gesundheitsleistungen stiegen in den letzten acht Jahren mehr als doppelt so stark wie die der GKV. Die von CDU/CSU, FDP und Ärzteverbänden angemahnte Stärkung der

 

"Eigenverantwortung" hat längst begonnen: Der solidarisch finanzierte GKV-Teil der Gesundheitsausgaben sank im Jahr 2000 auf 57 %.

Von der viel beklagten "Vollkaskomentalität" kann kaum die Rede sein. Das illustrieren neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Gesundheitsausgaben 1992 bis 2000: Demnach wurden in Deutschland im Jahr 2000 insgesamt 218,4 Mrd. Euro (10,7 % des Bruttoinlandsprodukts) für die Gesundheit ausgegeben, pro Kopf der Bevölkerung rund 2660 Euro. (Lohnersatzleistungen wie Krankengeld sind darin nicht enthalten.) Seit 1992 sind damit die Gesundheitsausgaben nominal, also in jeweiligen Preisen, um rund 55 Mrd. Euro oder 34 % angewachsen. Real (in konstanten Preisen) entsprach dies einem Zuwachs um etwas über 12 %.

GKV-Kostenexplosion ein Märchen

Bei der GKV betrug der Ausgabenzuwachs im selben...

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