Professor Allolio: Finger weg von den TSH-Grenzen!

Autor: CG

Ein streitbarer Kämpfer beim Thema TSH-Grenzen ist Professor Dr. Bruno Allolio von der Universitätsklinik Würzburg. Den Referenzbereich keinesfalls senken und über Therapie-Konsequenzen altersangepasst entscheiden, fordert der Experte.

 

Ab welchem TSH-Wert spricht man von einer subklinischen Hypothyreose? Und wann sind therapeutische Maßnahmen nötig? Hierüber herrscht nicht nur bei Hausärzten, sondern auch in Fachkreisen Verunsicherung. Mit dem Argument, derzeit würden zu viele subklinische Hypothyreosen übersehen, verfechten manche Endokrinologen vehement die Absenkung der TSH-Obergrenze von 4,0 auf 2,5 mU/l.

Studien gehen meist von 4 mU/l aus

Prof. Allolio hat sich die Studien dazu vorgeknöpft: Bis auf die SHIP*-1-Studie landen die Arbeiten (z.T. aus den USA oder Dänemark) bei Werten um die 4 mU/l. „Für einen verbindlichen Grenzwert von 2,5 mU/l ist die epidemiologische Basis recht dünn", so der Experte. Den oberen...

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