Prophylaktisch Ovarien entfernen?

Autor: kß/bg

Fünf Prozent aller Mamma- und Ovarialkarzinome sind erblich bedingt. Wann ist ein Gentest sinnvoll? Was weiß man inzwischen über die Tumoreigenschaften? Welche Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko profitieren von einer medikamentösen Prävention? Und was bringt eine prophylaktische Mastektomie oder Ovarektomie?

Zwei Drittel aller erblichen Mammakarzinome gehen mit Mutationen in den Genen BRCA1 oder BRCA2 einher. Die betroffenen Frauen weisen schon in jungen Jahren einen steilen Risikoanstieg auf. Aus den molekulargenetischen Untersuchungsdaten von rund 1000 betroffenen Familien, die in den zwölf Zentren des Verbundprojektes "Familiärer Brust- und Eierstockkrebs" der Deutschen Krebshilfe betreut werden, geht hervor: In Deutschland wurden 80 % aller Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 in Familien gefunden, in denen mindestens zwei Frauen vor dem 50. Lebensjahr an Brustkrebs erkrankten oder in denen neben Mamma- auch Ovarialkarzinome zu finden sind. Von daher ist an einen Gentest zu denken, wenn...

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