Protonenpumpen-Hemmer sind erste Wahl

Autor: AW

Die gastroösophageale Refluxkrankheit behandelt man heute mit H2-Rezeptorantagonisten und Protonenpumpenhemmern. Letztere haben sich dabei als effektiver erwiesen. Änderungen des Lebensstils wie Gewichtsreduktion oder Nikotinkarenz scheinen dagegen eine geringe Bedeutung zu haben.

Die gastroösophageale Refluxkrankheit befällt in industrialisierten Ländern 15 bis 25 % der Bevölkerung, Tendenz steigend. Doch endoskopisch findet man nur bei etwa 40 % der Betroffenen Veränderungen im Sinne einer Refluxösophagitis. Rund 60 % weisen eine endoskopisch negative Refluxkrankheit auf, so Dr. Marianne Ortner, Gastroenterologin an der Charitxe9 Berlin, auf der IX. Gastroenterologie-Seminarwoche. Typisches Refluxsymptom ist das Sodbrennen, ein charakteristisches Begleitsymptom die Säureregurgitation.

Antazida sind bei Ösophagitis machtlos

Für die Behandlung der Refluxkrankheit stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Antazida, Alginate und Sucralfat lindern die gelegentlich...

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