Psychische Misshandlung gleicht körperlicher Folter

Folteropfer haben unter den Folgen seelischer Misshandlungen genauso schwer zu leiden wie

unter körperlichen Qualen. Dieses Ergebnis widerspricht aktuellen US-amerikanischen

Richtlinien im Ungang mit Terrorverdächtigen.

Die Untersuchung von 270 Folteropfern aus der Zeit der Balkan-Kriege in den 90er Jahren macht deutlich, dass die Opfer psychischer Folter genauso unter Depressionen und traumatischen Störungen leiden, wie die Opfer körperlicher Folter. Die Wissenschaftler rund um Metin Baþoðlu schließen daraus, dass die Traumatisierung bei den unterschiedlichen Folterarten gleich ist und allgemein aus einem Gefühl der Angst resultiert. Psychische Misshandlungen, wie Manipulation, Erniedrigungen und Streß kommen also der Folter gleich und müssten deshalb verboten werden, heißt es in der im Fachmagazin Archives of General Psychiatry. 2007;64:277-285 veröffentlichte Studie.

Für die Untersuchungen wurden die...

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