Quartalssäufer „schonen“ ihre Leber

Autor: abr

Bei der Entstehung einer alkoholischen Lebererkrankung kommt es nicht nur auf die kumulative Trinkmenge an. In ihrer Bedeutung oft unterschätzt werden die Risikofaktoren „Trinkmuster“ und „weibliches Geschlecht“.

Ein Alkoholmissbrauch liegt vor, wenn die tägliche Aufnahme mehr als 60 Gramm bei Männern und über 40 Gramm bei Frauen beträgt. Beinahe jeder, der chronisch so viel Alkohol konsumiert, entwickelt über kurz oder lang eine alkoholische Fettleber. Aber nur bei 10–35 % kommt es zur alkoholischen Steatohepatitis und bei 8–20 % zur Zirrhose, berichtete Professor Dr. Helmut-Karl Seitz von der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Salem in Heidelberg auf dem 4. Intensivkurs Klinische Hepatologie der Falk Foundation.

 Warum erwischt es nicht jeden?

 Neben Menge und Dauer des Alkoholkonsums spielen Trinkmuster und Geschlecht eine wesentliche Rolle, erläuterte der Experte. Täglicher Genuss ist viel...

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