Querschnittsgelähmter denkt – und lenkt seine Hand

Autor: Martin Wiehl

Eine intelligente Kombination von Medizintechnik und Computertechnologie machte es möglich: Ein Querschnittsgelähmter kann seine Kunsthand allein durch Gedanken steuern.

Seit einer Messerverletzung an der Halswirbelsäule leidet der 25-jährige an einer Querschnittslähmung - er kann Arme und Beine nicht mehr steuern. Wie das Fachblatt „Nature“ berichtet, haben ihm nun amerikanische Neurochirurgen einen speziellen Sensor in das Gehirn eingepflanzt. Als Ort wählten sie genau die Region, in der Hirnrinde, die normalerweise für Bewegungsbefehle an Hand und Arm zuständig ist. Der Sensor ist mit 100 etwa ein Millimeter langen Elektroden im Abstand von 0,4 Millimeter besetzt. Dadurch ist er in der Lage, bestimmte Muster von Hirnströmen zu erkennen und Computer unterstützt in elektrische Signale zu übersetzen. Die elektrischen Impulse steuern schließlich direkt über...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.