Radioimmuntherapie bei Blasenkrebs erfolgreich

Autor: Dr. Andrea Wülker

Alphastrahler ermöglicht den Organerhalt. © fotolia/fotoliaxrender

Bisher musste die Harnblase entfernt werden, wenn ein Carcinoma in situ (CIS) nach Resektion und BCG-Therapie rezidivierte. Eine Radioimmuntherapie soll dies den Patienten ersparen.

Bei nicht invasiven High-Grade-Tumoren der Harnblase beträgt das Rezidivrisiko nach transurethraler Resektion fast 80 %. Diese Gefahr kann mithilfe der intravesikalen BCG-Therapie (Bacillus Calmette-Guérin) gesenkt werden, schreiben Dr. Michael Autenrieth vom Klinikum rechts der Isar der TU München und Kollegen.

BCG wird routinemäßig zur Rezidivprophylaxe des oberflächlichen Harnblasenkarzinoms eingesetzt: Das Bakterium haftet an der Blasenwand und führt zu einer lokalen Aktivierung des Immunsystems. Die BCG-Bakterien werden einmal wöchentlich über sechs Wochen in die Blase instilliert. Versagt diese Methode der Immuntherapie, bleibt als kurative Behandlung derzeit nur noch die radikale...

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