RAS-Analyse mit zirkulierenden Tumorzellen oder Biopsie?

Die RAS-Mutationsanalyse ist Standard für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (CRC), denn nur RAS-Wildtyp (RAS-wt)-Patienten profitieren vom Einsatz eines anti-EGFR-Antikörpers. Die RAS-Testung anhand der DNA von zirkulierenden Tumorzellen im Blut würde dies deutlich vereinfachen.

Vorteile der RAS-Mutationstestung anhand einer liquid biopsy, bei der zirkulierende Tumorzellen (CTCs) aus einer Blutprobe extrahiert und die DNA auf eine mögliche RAS-Mutation untersucht werden, sind das einfachere und für den Patienten angenehmere Procedere. Die liquid biospy ist deutlich weniger invasiv als eine Biopsie des Tumorgewebes.

Zudem erhoffen sich Experten akkuratere Informationen, da die liquid biopsy ohne großen Aufwand und damit jederzeit durchführbar ist und zudem die Heterogenität des Tumors möglicherweise besser abbildet, erläuterte Dr. Julieta Grasselli, Onkologisches Zentrum Val d’Hebron, Barcelona.

"Liquid biopsy" oder Gewebeprobe?

Vor diesem Hintergrund führte die...

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