Reanimations-Patienten über die Nase kühlen

Autor: abr

Ein mobiles Kühlungsgerät, das die Temperatur im Gehirn senkt, verbessert die Erfolgsaussichten einer Reani­mation. Das ist das Ergebnis einer europäischen Studie.

 

Die therapeutische Hypothermie im Krankenhaus nach Herz-Kreislauf-Stillstand ist schon länger eta­bliert. Jetzt wurde aber erstmals die bereits präklinische Kühlung getestet. Ein neu entwickeltes, mobiles Gerät machte die Studie möglich. Über einfache Nasensonden erhalten die Patienten ein kühlendes Gasgemisch, das aus dem nasalen Cavum rasch ins Gehirn gelangt.

Rettungsdienste aus verschiedenen europäischen Ländern haben die kleine Maschine randomisiert an insgesamt 200 Patienten unter Reanimation getestet. Im Durchschnitt vergingen 23 Minuten vom Herzstillstand bis zur Applikation des Gases. Die Zeit bis zur Zieltemperatur von 34 °C am Trommelfell konnte dadurch um drei Stunden früher...

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