Anzeige

Rekombinanter Schweinefaktor trickst Autoantikörper aus

Medizin und Markt Autor: Dr. Angelika Bischoff

Der Blutungsstopp bei Hemmkörperhämophilie ist möglich. Der Blutungsstopp bei Hemmkörperhämophilie ist möglich. © iStock/Дмитрий Ларичев

Bei erworbender Hämophilie A stoppt ein rekombinanter Faktor VIII zuverlässig die lebensbedrohlichen Blutungen und sichert die physiologische Hämostase.

Im Fall einer erworbenen Hämophilie A (AHA) bilden sich Autoantikörper gegen Faktor VIII. Meist erkranken Menschen im Alter von über 70 Jahren, Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Die Inzidenz liegt jährlich bei 1,5 Fällen pro eine Million Personen.

Die Krankheit ist durch spontan auftretende, schwere Blutungen gekennzeichnet. Manchmal dauert es lange, bis die Ursache gefunden und die Diagnose gestellt ist. Mitunter verläuft schon die Erstmanifestation fulminant bis lebensbedrohlich, beispielsweise tritt eine tiefe und massive Muskelblutung auf oder ein Zungenhämatom, an dem der Betroffene ersticken kann.

Eine Substitution mit Faktor-VIII-Konzentraten kann die hemmenden...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.

Anzeige