Reproduktionsmediziner fordern neue "Spielregeln" bei IVF

Autor: khb

IVF ist in Deutschland ein abschreckendes Beispiel für staatliche Regulierungsanmaßung: Das überholte gesetzliche Regelwerk und seine restriktive Interpretation setzen Frauen unnötigen medizinischen Risiken aus und treten ihr Selbstbestimmungsrecht mit Füßen. Das kritisieren Reproduktionsmediziner und Juristen. Sie fordern eine Aktualisierung der IVF-"Spielregeln".

In keinem anderen medizinischen Bereich - mit Ausnahme der umstrittenen Sterbehilfe - maßt sich die Politik hier zu Lande derart massive Eingriffe an wie in der Reproduktionsmedizin. IVF wird in der GKV in der Regel nur verheirateten heterosexuellen Paaren erstattet, Eizell- und Embryonenspende sowie Leihmutterschaft sind strikt verboten. Das macht zwar keinen Sinn, aber es fördert die Zwei-Klassen-Medizin: Deutsche Frauen, die sich das finanziell leisten können, lassen sich im europäischen Ausland behandeln, vor allem mit Eizellspenden. Das überholte Regelwerk muss geändert werden, fordern deshalb führende Experten.

Betroffene Paare plädieren für PID

Reproduktionsmediziner und Juristen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.