Retrosternaler Schmerz trotz KHK-Ausschluss

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Die koronare mikrovaskuläre Dysfunktion ist mit bildgebenden Verfahren nicht zu erkennen. © iStock/Korawig

Nicht selten kommen Patienten mit Angina pectoris und/oderIschämiezeichen im Belastungs-EKG mit dem Befund „kein Nachweis einer KHK“ aus dem Katheterlabor zurück. Behandeln müssen Sie sie aber trotzdem.

Bei Patienten mit typischer Angina pectoris stellt sich natürlich die Frage, ob eine Stenosierung der Koronararterien vorliegt und die Durchblutung mit einem Ballonkatheter und gegebenenfalls Stent wiederhergestellt werden kann. Die Überweisung ins Katheterlabor ist also naheliegend. Allerdings ist die diagnostische Ausbeute hierbei geringer als allgemein vermutet, so Privatdozent Dr. Klaus Bonaventura von der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam.

„Typisch“ ist die Angina pectoris, wenn alle drei folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Retrosternale Schmerzen oder Beschwerden
  • Provozierbarkeit durch körperliche Belastung oder Emotionen
  • Besserung in...

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