Rettet der Defi Abertausende Patienten?

Autor: Sonja Böhm

Herzinfarkt-Patienten mit eingeschränkter linksventrikulärer Funktion haben ein hohes Risiko, am plötzlichen Herztod zu sterben. Durch die prophylaktische Implantation eines automatischen Defibrillators ließe sich diese Gefahr um etwa ein Drittel senken.

Beim amerikanischen Kardiologenkongress ACC sorgten die Ergebnisse der MADIT-II-Studie für heftige Diskussionen. Mehr als 700 herzinsuffiziente Postinfarktpatienten mit einer Ejektionsfraktion von maximal 30 % hatte man nicht nur konventionell mit ACE-Hemmern, Betablockern, Diuretika oder Statinen behandelt, sondern ihnen auch prophylaktisch einen automatischen Cardioverter Defibrillator (ICD) implantiert. Während im mittleren Beobachtungszeitraum von 20 Monaten nur 14,2 % dieser Patienten starben, waren es von den rein medikamentös behandelten Kontrollpatienten 19,8 %. Das Sterberisiko konnte also durch den Defi um 31 % gesenkt werden.

Mit keiner anderen Methode lässt sich für diese...

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