Rheuma mit Begleiterkrankungen – was tun?

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: thinkstock

Begleiterkrankungen vom Herzinfarkt bis zum Tumor setzen der Anwendung von Biologika bei rheumatoider Arthritis (RA) oft Grenzen. Welche Hürden gibt es bei der Therapie komorbider Rheumatiker?

Unter der Basistherapie mit biologischen DMARDs* stellt die mögliche Reaktivierung chronischer Infektionen ein besonderes Problem dar. Deshalb steht vor dem Therapiestart ein Screening auf chronische Virushepatitiden (HBV, HCV) und Tuberkulose auf der Agenda. Patienten mit unbehandelter chronischer Hepatitis B oder einer behandelten Infektion mit eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh-Stadium ≥ B) dürfen kein Biologikum erhalten, betont das American College of Rheumatology (ACR).

HBs-Antigen-positive Patienten werden zunächst antiviral behandelt (z.B. mit Entecavir oder Tenofovir). Diese Therapie startet eine Woche vor der Rheumabehandlung und wird währenddessen fortgeführt....

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