Rheuma zirkadian therapieren

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Thinkstock

Neben der Gelenksteife erreichen auch Schmerzen und Funktionseinbußen bei rheumatoider Arthritis (RA) morgens ihren Höhepunkt. Mit Steroiden hat sich die chronobiologische Therapie schon bewährt, aber wahrscheinlich zahlt sie sich auch bei anderen Substanzklassen aus

Die morgendlich besonders ausgeprägten Symptome der RA beruhen auf einem zirkadianen Anstieg proinflammatorischer Zytokine. Und der wiederum resultiert im Wesentlichen aus einer inadäquaten Kortisolsekretion durch die aktive Erkrankung. Denn die chronische Inflammation reguliert die Hypothalamus-Epiphysen-Nebennieren-Achse herunter. Dazu kommt, dass in entzündetem Gewebe der Abbau von biologisch aktivem Kortisol zu inaktivem Kortison zunimmt, schreibt Professor Dr. Maurizio Cutolo von der Abteilung für Innere Medizin der Universität Genua.

Steroide sollen schon vor
 dem Aufwachen wirken

Eine wichtige Rolle spielt zudem das Melatonin, das grundsätzlich Immunzellen aktiviert und die Zytokin-...

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