Rheumatherapie auf Sparflamme: Wann DMARD und Biologika reduziert werden dürfen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Wann DMARD und Biologika reduziert werden dürfen. © fotolia/sebra

Was vor 20 Jahren undenkbar erschien, ist heute Alltag: Zahlreiche Patienten mit rheumatoider Arthritis erreichen dank moderner Therapie eine anhaltende Remission. Mit dem Erfolg wächst bei vielen der Wunsch, die Medikation wieder abzusetzen – doch wann kann man diesem Wunsch entsprechen?

Das von vielen Patienten erbetene pauschale „Aufhören“ mit der Therapie hält Professor Dr. Klaus Krüger vom Praxiszentrum St. Bonifatius in München für keine gute Lösung. Denn dann sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich eine rheumatoide Arthritis (RA) wieder voll bemerkbar macht. Als sinnvoller erachtet der Experte eine langsame Reduktion der Medikation.

Für das Ausschleichen gelten klare Regeln: Voraussetzung ist eine seit mindestens sechs Monaten anhaltende Remission, möglichst bestätigt durch bildgebende Verfahren (z.B. Ultraschall). Eine niedrige Krankheitsaktivität genügt in der Regel nicht als Argument, weil die Entzündung weiterhin fortbesteht.

Was die Reihenfolge anbetrifft,...

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