Rheumatiker sterben an Herz und Lunge

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Bei interstitieller Lungenerkrankung ist die Prognose ungünstig. © wikimedia/Ed Uthman

Kardiovaskuläre und pulmonale Begleiterkrankungen zählen inzwischen zu den häufigsten Todesursachen von Patienten mit rheumatoider Arthritis. Umso wichtiger ist es deshalb, die Komorbiditäten mitzubehandeln.

Mehr als die Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) leidet an mindestens einer Erkrankung des kardiovaskulären Systems. Das Gefäßrisiko wird vor allem durch drei Faktoren gesteigert:

  • Aktivität der Gelenkentzündung
  • eingesetzte Antirheumatika
  • zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren

Dabei zeigte sich, dass eine Reduktion oder Elimination der rheumatischen Aktivität auch das Herz-Kreislauf-Risiko günstig beeinflusst, schreibt Professor Dr. Klaus Krüger,­ Rheumatologisches Praxiszentrum, München. Der stärkste Effekt konnte für TNF-α-Blocker gezeigt werden, sie schafften je nach Studie eine Reduktion um 30–70 %. Allerdings sind sie bei Herzinsuffizienz der NYHA*-Stadien III–IV...

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