Rheumatoide Arthritis: Einstellung braucht mehr Zeit

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Bei der rheumatoiden Arthritis wird ein Therapiewechsel bei unzureichendem Ansprechen neuerdings erst nach sechs Monaten gefordert. Wann ist dennoch Eile geboten?

Am Therapieziel selbst hat sich bei der rheumatoiden Arthritis (RA) nichts geändert: Betroffene Patienten sollten auch nach der neuen EULAR1-Empfehlung möglichst eine Remission (DAS282 ≤ 2,6) oder zumindest eine niedrige Krankheitsaktivität (DAS ≤ 3,2) erreichen.


Bisher hatte der Arzt nur drei Monate dafür Zeit, jetzt wurde die Frist bis zum Therapiewechsel auf sechs Monate verlängert – sofern bei den Patienten im ersten Vierteljahr eine gewisse Response beobachtet wird (DAS28 < 5,1). Eine gute Entscheidung, so Professor Dr. Klaus Krüger, Praxiszentrum St. Bonifazius, München, denn die Behandlung zeigt oft erst im zweiten Vierteljahr die volle Wirkung.

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