Rheumatoide Arthritis - Neue Klassifikation 2010

Autor: Dr. Anja Braunwarth Foto: thinkstock

Die bisher gültigen Klassifikationskriterien der rheumatoiden Arthritis unterschieden im Wesentlichen Unterformen der Krankheit in fortgeschrittenen Stadien. Nun wurde die Definition der Erkrankung reformiert.

Der vermehrte Einsatz von krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMARDs) und die Verfügbarkeit von Biologika haben das Management der rheumatoiden Arthritis deutlich verbessert. Außerdem weiß man inzwischen, dass sich eine frühe Behandlung günstig auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Aus diesen Gründen haben das American College of Rheumatology (ACR) und die European League against Rheumatism (EULAR) eine neue Klassifikation veröffentlicht.

Gelenkerosionen und Rheumaknoten gehören nicht mehr dazu

Der recht einfache Katalog beinhaltet nur noch die Zahl der betroffenen Gelenke, Serologie, Akutphase-Proteine und die Symptomdauer. Symmetrie, „Rheumaknoten“ und Gelenkerosionen sind weggefallen,...

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