Rotatorenmanschette gerissen: Auch 80-Jährige noch zur Op?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Die Schulterschmerz-Ursache steht fest, das MRT zeigt einen Defekt in der Rotatorenmanschette. Wann wird operiert? Hohes Alter spielt bei der Entscheidung keine Rolle.

Landet ein Patient, der über Schulterschmerzen klagt, irgendwann in der Kernspinröhre, findet sich v.a. bei älteren Personen nicht selten ein Defekt in der Rotatorenmanschette. Eiliger Therapie-Entscheidungen bedarf es in den meisten Fällen nicht.


Es sei denn, es handelt sich um einen jüngeren Patienten mit frischem Trauma: Je nachdem, welcher Teil der Rotatorenmanschette betroffen ist, sollte man die Op.-Indikation früh stellen, um keinen irreversiblen Funktionsverlust zu riskieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Muskel sich zurückzieht und es zur fettigen Degeneration kommt.

Großer Defekt und kraftloser Arm sind Op.-Argumente


Drop Arm...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.