Rotgrün steuert mit Tricks in die Listenmedizin

Autor: khb

Das Projekt "Positivliste" ist der bislang tief gehendste Versuch, die Therapiefreiheit der Ärzte politisch zu beschneiden. Mit Tricks, Zahlenspielereien und widersprüchlichen Argumenten versucht die Koalition den Weg in die staatlich verordnete Listenmedizin zu rechtfertigen.

Der Hausärzteverband lehnt eine "Positivliste" konsequent ab. Professor Dr. Klaus-Dieter Kossow warnt vor der Illusion, die Liste würde den Ärzten Rechtssicherheit bei Verordnungen bescheren. Viel zielführender wäre es, gegebenenfalls die Negativliste der grundsätzlich nicht zu Lasten der GKV verordnungsfähigen Präparate weiterzuentwickeln, argumentiert der Vorsitzende des Hausärzteverbandes.

Ob der neue Anlauf von Rot-Grün zur Durchsetzung der Positivliste erfolgreich sein wird, ist zurzeit noch völlig offen. Da CDU/CSU und FDP das Projekt ablehnen, will Ministerin Schmidt es am unionsdominierten Bundesrat vorbei gesetzlich durchsetzen.

Liste noch lange nicht komplett

Am Donnerstag letzter...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.