S3-Leitlinie „Demenzen“ vorgelegt, sie umfasst die sieben wichtigsten Demenzformen

Autor: Manuela Arand

Jeder Demenzkranke hat das Recht auf Diagnostik, zu der auch die Bildgebung gehört, und jeder hat das Recht auf eine adäquate Therapie, auch von psychischen und Verhaltenssymptomen, fordert die neue S3-Leitlinie „Demenzen“. Von diesem Ziel ist man in Deutschland jedoch weit entfernt.

Ein dramatisches Bild von der Unterversorgung Demenzkranker zeichnete Privatdozent Dr. Frank Jessen von der Universität Bonn, als er die gerade fertiggestellte fach­übergreifende Leitlinie beim Kongress der DGPPN vorstellte: Nur bei der Hälfte der Patienten wird die Demenz überhaupt frühzeitig erkannt, nur jeder Zehnte wird einem Facharzt vorgestellt, von diesen erhalten nur 20 % eine bildgebende Diagnostik und weniger als 20 % eine leitliniengerechte Pharmakotherapie.

Verhaltenssymptome umfassend abgehandelt

Das Wirrwarr an Demenz-Leitlinien, die zudem teils inaktuell sind, teils massive qualitative Mängel aufweisen, mag seinen Teil zu dieser desolaten Situation beigetragen haben. Abhilfe...

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