Schlafentzug – Doping für Chirurgen?

Autor: CG

Wer möchte sich von einem übermüdeten Chirurgen operieren lassen, dem die Hand vor Erschöpfung zittert? Eine aktuelle Studie prüfte die manuelle Leistungsfähigkeit von Operateuren nach Bereitschaftsdienst.

Ihr manuelles Geschick mussten 17 Chirurgen mit Schlafentzug und 13 ausgeschlafene Mediziner an einem virtuellen Op.-Simulator, mit dem sie zuvor fünf Tage lang trainiert hatten, unter Beweis stellen. Ein psychometrischer Test prüfte die Konzentrationsleistung ab. Die Schlafzeit der Chirurgen während ihres Dienstes betrug knapp drei Stunden, die übrigen Teilnehmer verbrachten eine normale Nacht mit sechseinhalb Stunden Schlummer.

Keine Einbußen in der Operationsleistung

Wie die Tests zeigten, erzielten die Chirurgen während und nach dem Bereitschaftsdienst keine schlechteren Ergebnisse als vor dem Dienst bzw. als die Kontrollgruppe. Nur subjektiv schätzten sie ihre Performance schlechter ein....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.