Schlechte Vorsorge – mehr Tote

Die Heilungschancen bei Prostatakrebs sind in den letzten Jahren erheblich besser geworden. Dennoch ist Deutschland hinsichtlich der Sterblichkeit an dieser Tumorerkrankung im internationalen Vergleich weit abgeschlagen. Der wichtigste Grund: Deutsche Männer sind Vorsorgemuffel. Dabei wurden auch die Testmethoden verfeinert.

Wird in den USA ein Prostatakarzinom diagnostiziert, so liegt das Risiko, daran zu sterben, bei zwölf Prozent. In Deutschland dagegen ist es mit 28 Prozent mehr als doppelt so hoch. Das liegt, so hieß es beim „7. Uro-onkologischen Workshop Prostatakarzinom“ in Köln, vor allem daran, dass die Männer viel zu wenig die Krebsfrüherkennung nutzen. Nur etwa jeder Fünfte geht zur Vorsorgeuntersuchung Das bemängelte Pedram Derakhshani vom Westdeutschen Prostatazentrum in der Klinik am Ring in Köln.

Bei denjenigen, die diese Chance nutzen, wurde die Sterblichkeit in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. Denn die Heilungsaussichten sind mittlerweile auch beim Prostatakarzinom ausgesprochen gut,...

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