Schlüssel zum Locked-in-Syndrom

Autor: Maria Weiß; Foto: fotolia, Sashkin

Locked-in-Patienten werden zu schnell aufgegeben; dabei ist das Regenerations-Potential gewaltig. Ist die Kommunikation erst etabliert können bald Fortschritte erzielt werden.

Geistig wach, aber komplett gelähmt – ein Locked-in-Syndrom (LIS) kann plötzlich in der Folge eines Schlaganfall oder eines Schädel-Hirn-Traumas entstehen oder sich im Rahmen einer amyotrophen Lateralsklerose (ALS) entwickeln. Die Betroffenen haben dann nicht nur mit motorischen Ausfällen und Funktionsstörung zu kämpfen, sondern auch mit zahlreichen psychischen und sozialen Problemen, Schuld- und Schamgefühlen, Selbstentwertung, Abwertung und Diskriminierung durch die Umwelt und sozialem Abstieg, sagt Professor Dr. Andreas Zieger, Facharzt für Neurochirurgie und Rehabilitationswesen von der Klinik für Neuro-Rehabilitation am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg.

Erst in den letzten Jahren...

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