Schluss mit der Vermummung wegen MRSA

Autor: Dr. Dorothea Ranft; Pitopia Lars Zahner 2014

Kölner Infektionsexperte prangert unsinnige Infektionsschutz-Maßnahmen an. Denn die vermeintlichen Vorsichtsmaßnahmen könnten mehr schaden als sie nützen.

Die Übertragung methicillinresistenter Staphylokokken von einem Patienten zum nächsten erfolgt meist über die Hände des medizinischen Personals. Entsprechend zeigte sich in einem Review von zwölf Studien ein klarer Zusammenhang zwischen steigendem Verbrauch alkoholischer Desinfektionsmittel und abnehmender Rate von MRSA-Infektionen.


In Großbritannien wurde diese durch eine Hygienekampagne halbiert (von 1,88 auf 0,91 Fälle auf 10 000 Krankenhaustage), berichten Professor Dr. Gerd Fätkenhäuer, Leiter der Infektiologie an der Universitätsklinik Köln, und Kollegen.


Ebenfalls gute Evidenz existiert für die Dekolonisation mittels Mupirocin-Nasencreme und antiseptischen Ganzkörper-Waschungen....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.