Schmidt-Ministerium reagiert aggressiv

Autor: khb

Die massive Kritik der GKV-Spitzenverbände am Entwurf des Arzneiverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) hat die Bundesgesundheitsministerin kalt erwischt. Das offensichtlich schlecht gepackte Sparpaket der Großen Koalition droht zu platzen.

Foto: SparenHandwerklich schlecht gemacht, unklar, widersprüchlich, schädliche Nebenwirkungen provozierend und ohne das anvisierte Einsparpotenzial zu erreichen – selten war das Urteil von Experten und Verbänden über ein Kostendämpfungsgesetz fast unisono so miserabel wie beim AVWG-Entwurf. Was das Bundesgesundheitsministerium (BMG) besonders schmerzt: Sogar die GKV-Spitzenverbände, ansonsten immer treu und brav an Ulla Schmidts Kostendämpfungsseite, gehen von der Fahne und lassen an dem Sparpaket kaum ein gutes Haar. Der Gesetzentwurf sei mit „schweren Mängeln behaftet“, urteilen die Verbände.

„Bis zu 336 Euro <ls />Aufzahlung pro Packung“

Vor allem die geplante massive Senkung aller Arznei-Festbeträge...

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