Schön im Bikini - und auch ohne

Autor: Beatrice Wagner

Vor Jahren wurde in den USA ein Foto von der deutschen Schauspielerin Hanna Schygulla mit schwarzen Balken versehen. Dabei war sie darauf nicht einmal nackt. Viel schlimmer: Unter ihrem ärmellosen Kleid waren Haarbüschel in ihren Achselhöhlen sichtbar. In den USA galt und gilt das als obszön oder zumindest anstößig, während in Deutschland rasierte Achselhöhlen damals als besonders frivol angesehen wurden – und um wie viel mehr ein rasierter Intimbereich.

Von vielen alten Hochkulturen ist überliefert, dass besonders Frauen sich alle Körperhaare entfernt haben, um dem Schönheitsideal zu entsprechen. Auch in Europa gab es immer wieder Tendenzen hin zu einem haarlosen Körper. Mit dem Knapperwerden der Badeanzüge und Bikinis machten Frauen zuerst die so genannte Bikinizone frei. Mittlerweile ist es seit einigen Jahren mehr oder weniger selbstverständlich, sich unter den Achseln zu rasieren. Und seit dem Ende des 20. Jahrhunderts ist die volle Intimrasur – also Schamhaarrasur – normal geworden (und nicht mehr frivol), wie in Saunas und FKK-Stränden zu sehen ist. Oder es bleiben einige gestutzte Haare übrig, die dann ein kunstvolles Muster ergeben...

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