Shigellosen bei Flüchtlingen - bloß keine Panik

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp, Foto: Dr. Todd Parker, CDC

Mit Flüchtlingen gelangen vermehrt exotische Keime zu uns. Vorsicht ist ratsam, Panikmache aber fehl am Platz.

 

Erreger der Shigellose sind gramnegative Shigellen-Spezies aus der Familie der Enterobacteriaceae. S. sonnei und S. boydii verursachen mild verlaufende Durchfallerkrankungen, während der Shigatoxin-produzierende Keim S. dysenteriae vom Serotyp 1 heftige und länger dauernde Erkrankungen auslöst. S. flexneri zeichnet für endemische Infektionen in Entwicklungsländern verantwortlich.


Der Infektionsweg verläuft meist fäkal-oral, der hochinfektiöse Keim ruft nach etwa vier Tagen Symptome wie Diarrhoe, Fieber, Unterleibsschmerzen und Tenesmen hervor. Stuhlproben sichern die Diagnose, es besteht Meldepflicht.

Immer mehr Resistenzen bei Shigellen

Leichtere Infektionen klingen meist nach fünf bis...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.