Shigellosen bei Flüchtlingen: Vorsicht ja, Panik nein

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp, Foto: fotolia, bilionphotos.com

Mit Flüchtlingen aus Afghanistan, dem vorderen Orient und Afrika gelangen vermehrt exotische Keime wie Shigellen in die Ankunftsländer. Panikmache ist fehl am Platz, Vorsicht aber ratsam.

Erreger der Shigellose sind gramnegative Shigellen-Spezies aus der Familie der Enterobacteriaceae.

S. sonnei und S. boydii verursachen mild verlaufende Durchfallerkrankungen, während der Shigatoxin produzierende Keim S. dysenteriae vom Serotyp 1 heftige und länger dauernde Erkrankungen auslöst. S. flexneri zeichnet für endemische Infektionen in Entwicklungsländern verantwortlich.

Infektion erfolgt meist fäka-oral

Der Infektionsweg verläuft meist fäkal-oral, der hochinfektiöse Keim ruft nach etwa vier Tagen Symptome wie Diarrhö, Fieber, Unterleibsschmerzen und Tenesmen hervor. Stuhlproben sichern die Diagnose, es besteht Meldepflicht.


Leichtere Infektionen klingen meist nach fünf bis sieben...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.