Sicherheit der „Pille“ getestet

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Auch bei den modernen Kombinationspillen überwiegt der Nutzen mögliche Gefahren durch Thrombosen. Dies stellt die europäi­sche Arzneimittelagentur in ihrem aktuellen Review klar.

Das Thromboserisiko ist bei allen niedrig dosierten oralen Kontrazeptiva (< 50 µg Ethinylestradiol) als gering einzuschätzen, es variiert aber je nach Gestagenkomponente, heißt es in einem Review des CHMP*. Am geringsten ist die Gefahr mit 5–7 Fällen pro 10 000 Nutzerinnen unter Levonorgestrel, Norethisteron und Norgestimat – wobei schon das Basisrisiko ohne Pilleneinnahme bei 2 : 10 000 Frauen liegt.

"Pille" : Thromboserisiko vertretbar

Unter Etonogestrel und Norelgestromin rechnet man mit sechs bis zwölf Fällen einer Thrombose, unter Drospirenon, Gestoden und Deso­gestrel mit neun bis zwölf Fällen auf 10 000 Nutzerinnen. Für...

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