Sind Sie gewappnet? Vereinfachte Algorithmen erleichtern das praktische Vorgehen

Autor: abr

Die Reanimation von Kindern ist eine ganz besondere Herausforderung. Nicht dass den Kollegen unbedingt Fachwissen fehlt – mangelnde Erfahrung und die eigenen Emotionen machen dem strukturierten Vorgehen oft einen Strich durch die Rechnung. Vereinfachte, einprägsame Leitlinien sollen die Qualität bei pädiatrischen Reanimationen verbessern.

 

Wenn Sie zu einem regungslosen Kind gerufen werden, richtet sich Ihr Vorgehen zunächst nach zwei Kriterien:

1. Wie alt ist das Kind? Und: 2. Sind Sie alleine oder haben Sie Helfer?
Heute werden bei der Kinderre­animation nur noch drei Altersgruppen unterschieden, erklären Dr. Roland Francis et al. von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité Berlin in der Zeitschrift „AINS“*:

  • Neugeborene bis zur 4. Lebenswoche
  • Säuglinge und Kinder bis zur Pubertät und
  • Kinder und Jugendliche ab der Pubertät, die wie Erwachsene behandelt werden

In 10 Sekunden die Atemfunktion prüfen

Die erste Maßnahme bei einem regungslosen Kind ist immer die Bewusstseinskontrolle. Sprechen Sie es...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.