Skalpell, Nadeln und Kollagenase rücken dem Morbus Dupuytren zu Leibe

Autor: Maria Weiß

Die Dupuytren-Kontraktur mittels partieller Aponeurektomie versorgen. © wikimedia/MikkTooming, wikimedia/Hilton1949

Die knotenartigen Verhärtungen in der Hohlhand beim M. Dupuytren können im Verlauf zu zunehmender Kontraktur mit Streckbehinderung der Finger führen. Dafür hat man heute neben der Operation noch andere therapeutische Optionen anzubieten.

Auch rund 180 Jahre nach der Beschreibung der gutartigen Bindegewebserkrankung durch Baron Guillaume Dupuytren ist die genaue Ätiologie nicht bekannt und eine Heilung nicht möglich. Man geht von einer multifaktoriellen Genese aus, wobei genetische Faktoren wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielen.

So könnten sich die Verhärtungen und Wucherungen des Bindegewebes der Handinnenfläche dann entwickeln, wenn bestimmte auslösende Faktoren wie wiederholte Mikrotraumata auf eine genetisch bedingte Bereitschaft zur Entwicklung knotiger Bindegewebsveränderungen treffen. Europäer sind deutlich häufiger betroffen als andere Ethnien und das Verhältnis von Männern zu Frauen ist drei zu eins.

Knoten...

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