SMS fürs Selbstwertgefühl

Autor: Sy

Die meisten Jugendlichen in Deutschland besitzen bereits ein Handy. Wird das Gerät allzu oft aus der Tasche gezogen, sollten sich Eltern und Freunde Sorgen machen: Nach einer koreanischen Studie sind starke Handynutzer deutlich ängstlicher als ihre „unkommunikativen“ Altersgenossen und neigen eher zu depressiver Verstimmung.

Alle zehn Minuten prüften einige der 575 beobachteten Schüler, ob nicht eine SMS eingegangen sei. Die exzessiven Nutzer von Mobiltelefonen verschickten auch selbst ständig Nachrichten und telefonierten sehr lange. Eine südkoreanische Studie belege, dass diese Jugendlichen häufiger ängstlich und depressiv sind, so die Krankenkasse AOK. Die befragten Schüler gaben Frust und Langeweile als Grund an, wenn sie mehr als 90 Mal am Tag das Handy benutzten.

Den koreanischen Wissenschaftlern zufolge hängt hingegen oft ein niedriges Selbstwertgefühl mit der starken Handy­nutzung zusammen. Es sei beruhigend für die betroffenen Teen­ager, mit anderen in ständigem Kontakt zu stehen. Auch würden sie an der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.