So erkennen Sie die Neuroborreliose

Autor: Md

MANNHEIM – Eine Borreliose bzw. Neuroborreliose zu diagnostizieren scheint gar nicht so einfach. Oft werden PCR oder Immunblot als Suchtest missbraucht, routinemäßig der Zeckennachweis in Borrelien geführt oder völlig unsichere Verfahren eingesetzt. Wie macht man‘s richtig?

Das empfohlene Schema für die Diagnostik einer Borreliose ist ganz klar: Zunächst erfolgt ein Suchtest mittels ELISA oder indirektem Immunfluoreszenztest. Nur bei positivem oder grenzwertigem Befund folgt ein Bestätigungstest, in der Regel ein Westernblot oder Immunblot. Dabei wird ein Panel verschiedener rekombinanter Antigene eingesetzt, um möglichst hochspezifisch die Antikörperantwort nachzuweisen, erklärte Professor Dr. Hans-Walter Pfister von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Münchner Universitätsklinikums Großhadern bei der Neurowoche.

Für den Nachweis einer Neuroborreliose fordert man eine entzündliche lymphozytäre Liquor-pleozytose in Kombination mit intrathekaler...

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