So hilft der Hausarzt bei Sexproblemen

Autor: Dr. Vera Seifert

Jeder vierte Patient, der Ihre Praxis betritt, hat ein sexuelles Problem oder glaubt zumindest, eins zu haben. Signalisieren Sie ihm/ihr, dass er/sie mit Ihnen darüber reden kann! Um Missverständnisse zu klären oder falsche Erwartungen abzubauen, reicht meist ein kurzes Gespräch aus. Und liegen gravierende Störungen vor, können Sie Ihrem Patienten gezielt den Weg zum Spezialisten bahnen.

Darüber, was in puncto Sexualität normal ist, herrschen oft völlig falsche Vorstellungen, erklärte Dr. Ulrike Brandenburg, Sexualwissenschaftliche Ambulanz der Universitätsklinik Aachen, im Gespräch mit Medical Tribune. Vermeintliche Sexualstörungen entpuppen sich nicht selten als Fehlinformationen bzw. viel zu hoch gesteckte Leistungserwartungen, etwa nach dem Motto "ein gesunder Mann muss immer können" oder "wer als Frau vom Orgasmus nicht förmlich in Stücke gerissen wird, hat noch keinen richtigen erlebt".

Auslöser der Misere sind zum einen häufig die Medien: Je aufregender und intensiver Sexualität dort dargestellt wird, desto "mickriger" fühlt sich der Einzelne mit seinem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.