So klären Sie den Pleuraerguss

Autor: AW

Ihr Patient ist kurzatmig, und die Untersuchung lässt einen Pleuraerguss vermuten. Natürlich sollte

 

diese Verdachtsdiagnose erhärtet werden. Aber nicht

 

in jedem Fall ist sofort eine Pleurapunktion vonnöten. Manchmal darf man auch erst mal abwarten.

Sie haben bei Ihrem Patienten ein abgeschwächtes Atemgeräusch, einen aufgehobenen Stimmfremitus und eine Klopfschalldämpfung festgestellt. Alles typisch für einen Pleuraerguss. Die häufigsten Ursachen sind bekanntlich Herzinsuffizienz, Pneumonie und Krebs. Hinweise in die eine oder andere Richtung kann schon die Anamnese liefern, z.B. Fieber, Thoraxschmerzen oder starker Nikotinkonsum.

Ultraschall in Seitenlage

Achten Sie außerdem auf gestaute Halsvenen und periphere Ödeme, die für eine Herzinsuffizienz sprechen, und fahnden Sie nach einer Thrombophlebitis, die auf eine Lungenembolie hinweist. Um den vermuteten Erguss zu bestätigen, ist zunächst eine Ultraschalluntersuchung oder eine...

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