So sprechen Sie mit Krebspatienten

Autor: Le

Kaum eine andere Erkrankung ist so eng mit Angst verknüpft wie Krebs. Bei dem diesjährigen 25. Deutschen Krebskongress, der viereinhalb Tage dauerte, war der Angst genau eine Stunde gewidmet. Die hatte es aber in sich: Fallstricke im Umgang mit der eigenen Angst und der des Patienten wurden ebenso wenig tabuisiert wie "tödliche Fehler" in der Kommunikation mit dem Krebskranken.

 

Angst ist ein ständiger Begleiter in der Onkologie. Sie verstärkt Vermeidungsverhalten, macht aggressiv, fördert Aktivismus, prägt Entscheidungen - auch beim behandelnden Arzt. Therapieentscheidungen, so die Erfahrung von Dr. Gerhard Strittmatter von der Abteilung Psychosoziale Onkologie an der Fachklinik Hornheide in Münster, bedürfen deshalb immer wieder einer gewissenhaften Überprüfung.

Patienten brauchen Hoffnung

Unbewusst oder auch bewusst greift der Arzt im Umgang mit dem Patienten zu einer abstrakten Sprache, wenn er mit dem "normalen Latein" quasi am Ende ist. Oder - schlimmer - "rettet" sich in Aussagen wie "Ich kann nichts mehr für Sie tun" oder "Sie haben noch ... Wochen Zeit"....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.